FREMOFreundeskreis Europäischer Modellbahner eV. |
16.08.2004 |
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Weichen sind Gleisverbindungen, durch welche ganze Züge ohne Unterbrechung
der Fahrt von einem Gleis in andere Gleise fahren können.
Drehscheiben und Schiebebühnen gestatten dagegen je nach Länge nur
ein oder zwei Fahrzeuge mit Unterbrechung der Fahrt von einem Gleis
in andere Gleise umzusetzen.
Kreuzungen sind die Schnittstellen sich kreuzender Gleise,
die in einer Ebene liegen.
1. Allgemeines über Weichen
Es gibt einfache Weichen (EW), Doppelweichen (DW),
einfache Kreuzungsweichen (EKW) und doppelte Kreuzungsweichen (DKW).
Weichen mit geradem Stammgleis heißen “gerade Weichen”,
solche mit gekrümmtem Stammgleis “Bogenweichen”.
Je nach welcher Richtung das Zweiggleis abzweigt, nennt man die
Weiche eine “Rechts- (r) oder Linksweiche” (l).
Für Bahnen mit Regelspur ist der Regelhalbmesser der
Zweiggleisachse 190 m.
Außer dem Regelhalbmesser werden Reichsbahnweichen als
gerade Weichen mit 300, 500 und 1200 m gebaut.
Schmalspurweichen haben entsprechend kleinere Halbmesser.
Nach dem Winkel, welche die am Ende des Zweiggleisbogens
angelegte Tangente mit der Stammgleisachse bildet, unterscheidet man:
Die Weichen werden auf Hartholz-, Holz- oder Stahlschwellen verlegt. Die Weichenzungen werden als Gelenk-, Feder- und Federschienenzungen ausgeführt.
Nach dem geometrischen Anschluß des Zweiggleisbogens
an das Stammgleis unterscheidet man Weichen mit
überschneidendem und mit berührendem Zweiggleisbogen.
Man bezeichnet diese Weichen als
“Weichen mit Zungenüberschneidung”
und als “Reichsbahnweichen”.
Die Bezeichnung der einzelnen Weichenteile ist aus der
Abb. 60 zu ersehen.

Einen ausführlichen Überblick über Vorbildweichen bietet:
Gleisbau-Welt
und die Miba-Artikel unseres Mitglieds
Thomas Becker
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