FREMO

Freundeskreis Europäischer Modellbahner eV.

07.11.2005

Signalschacht
Bauart Wattenscheid

Elektrik

Ursprünglich ist die Idee des Signalschachtes eine rein mechanische Lösung gewesen.
Das bedeutet, das jeder Bahnhofsbesitzer seine Einfahrsignale, Einfahrvorsignale und ggf. Ausfahrvorsignale mit den dazugehörigen Kabeln selbst mitbringt und in die hoffentlich auf den benachbarten Streckenmodulen vorhandenen Schächte einbaut

Das ist bis heute der 'offizielle' Stand.

Verkabelungsideen

Schon bald kam der Wunsch auf, doch zu versuchen, eine einheitliche Ansteuerung der Signale zu entwickeln. Damit ließen sich dann je nach Epoche oder angenommener Bahnverwaltung auf dem Arrangement verschiedene Signale einbauen.
Auch wäre dann der Tausch eines defekten Signals einfach möglich.

Stefan Bormann hatte eine Ideensammlung im Netz veröffentlicht, die Centronics-Stecker benutzte.
Der Nachteil dieses Ansatzes war, das sich damit zwar die Signalbegriffe der Deutschen Bundesbahn nachbilden lassen, aber z.B. die Kombinationssignale der Reichsbahn nicht.
Im Sinne einer möglichst universellen Anwendung wird dieser Vorschlag von Stefan nicht weiter verfolgt.

Armin Mühl und Martin Balser haben ebenfalls einen Entwurf zur Signalansteuerung gemacht.
Dieser Entwurf wurde entwickelt um die DR Hl-Signale anzusteuern, soll aber auch für andere Signalsystem anwendbar sein, da hier mit 6 Adern viele verschiedene 'Fahrstufen' signalisiert werden.
Die Umsetzung in ein konkretes Signalbild (das u.U. mehrere Fahrstufen zusammenfasst) würde direkt am Signal im Signalträger gemacht.
Die Verbindung von Signal und Steuerung erfolgt bei diesem System über 8 polige RJ45 8-8 Steckverbindungen.