FREMOFreundeskreis Europäischer Modellbahner eV. |
14.02.2006 |
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Zur elektrischen Verbindung der Module untereinander werden 4 mm-Laborstecker
(auch Bananen- oder Büschelstecker genannt) bzw. -kupplungen benutzt.
Dabei ist für jedes Gleis ein Stecker-Kupplungspaar zu verwenden.
Die Leitung, die mit der in Blickrichtung von Modulmitte zum Kopfstück
rechten Schiene verbunden ist, erhält einen Stecker, die für die andere
eine Kupplung. Die Leitungen müssen an der Kopfstückmitte mindestens 20 cm
über die Modulunterkante hinausragen.
Es werden keine Schienenverbinder am Modulende eingesetzt

Abbildung 1: Verkabelung eines Moduls
Bei mehrgleisigen Modulen müssen alle Leitungen für jedes Gleis vorhanden sein. Die Leitungen sind dabei so zu kennzeichnen, daß eine eindeutige Zuordnung zum zugehörigen Gleis möglich ist.
Bei Trennstellen sind immer beide Schienen eines Gleises zu trennen.
Für die Leitungen von Modul zu Modul sowie die Durchleitung des Fahrstroms zwischen den Modulverbindungsleitungen über das gesamte Modul ist ein Querschnitt von mindestens 1,5 mm² zu verwenden. Die Durchleitung muß als Durchverkabelung vorhanden sein und darf nicht ueber die Gleise erfolgen.
Zur Steuerung der Fahrzeuge wird das beim FREMO übliche System mit NMRA-DCC und Loconet verwendet. Deshalb müssen alle Gleisabschnitte eines Moduls elektrisch untereinander verbunden oder mit Hilfe einer entsprechenden Schaltung verbindbar sein. Auf mehrgleisigen Modulen dürfen jedoch die einzelnen paralellen Gleise nicht elektrisch miteinander verbunden sein, um eine voneinander unabhängige Versorgung der Gleise mit Fahrstrom zu ermöglichen.
Sämtliches Zubehör (Weichenantriebe, Beleuchtung, Funktionsmodelle, ...) ist über dezentrale Spannungsquellen zu versorgen, um das Parallelschliessen von Spannungsquellen zu vermeiden, d.h. zwischen Modulen mit eigener Zubehörspannungsversorgung darf es keine elektrische Zubehörverbindung geben.
Es sind die im Modellbahnbereich üblichen Obergrenzen fuer Spannungs- und Leistungswerte einzuhalten. (VDE-Richtlinien für Schutzkleinspannungen)
Werden Module mit Steuerschaltungen ausgerüstet, so ist sicherzustellen, daß die Module auch unabhängig von diesen Schaltungen funktionieren, um sie uneingeschränkt in Arrangements nutzen zu können, bei denen die jeweilige Steuerung nicht verwendet wird.
Steuerschaltungen sind so zu gestalten, daß sie keine Schäden, sowohl bei ihrer Nutzung als auch im abgeschalteten Zustand, hervorrufen können.
Bezüglich der Ausrüstung von Betriebstellen mit Boostern und LocoNet-Anschlüssen wird ausdrücklich auf die Empfehlungen der DCC-Arbeitsgruppe des FREMO hingewiesen.
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