FREMO

Freundeskreis Europäischer Modellbahner eV.

08.07.2004

Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen

Mechanische Verbindung der Module

Die Verbindung zwischen Modulen erfolgt mit Flügelschrauben/Flügelmuttern mit entsprechenden Unterlegscheiben und Löchern in den Endprofilen. Dabei sind die Löcher jeweils etwas größer als die verwendeten Schrauben, also 10-14mm bei M8 und 8-10mm bei M6
Der Druck, den die angezogenen Schrauben entwickeln, verbindet die beiden Modulkästen, nicht die Form der Schrauben. Daher sind auch die Unterlegscheiben unbedingt erforderlich.
Auf diese Weise soll sichergestellt werden, das unter allen Umständen die Gleislage für den Betrieb passend eingestellt werden kann - kleine Differenzen bei der Landschaftsgestaltung werden notfalls in Kauf genommen.

Übergang des Gleises von Modul zu Modul

erfolgt nur durch die exakte Ausrichtung der Kästen (s.o.). Die Schienenprofile müssen senkrecht auf das Endprofil stossen und nahe der Kante sicher befestigt sein (z.B. an Schrauben verlötet).

Feste Verbindung der Schienenprofile
mit dem Endprofil durch Verlöten an Messingschrauben Feste Verbindung der Schienenprofile mit dem Endprofil durch Verlöten an Messingschrauben

Die Schienenprofile sollen kurz (ca. 0,1-0,2mm) vor der Modulkante enden, um elektrischen und mechanischen Kontakt mit dem Nachbarmodul auszuschliessen. Schienenverbinder oder lose Zwischenstücke sind nicht zugelassen.

Prinzipskizze Gleisende Eine leichte Spurerweiterung durch Anschrägen der Schienenprofile erleichtert den einwandfreien Wagenübergang.

Gleisabschluß am Modulende (Prinzipskizze)
Die Anschrägung ist stark vergrößert gezeichnet

Die elektrische Verbindung zweier Module ist separat beschrieben.