FREMO

Freundeskreis Europäischer Modellbahner eV.

08.07.2006

Module - allgemeine Hinweise für alle Baugrößen

Elektrische Ausrüstung eines Streckenmoduls

Unter den Schienen muß eine Parallelleitung mit mindestens 1,0 mm2 Leitungsquerschnitt gelegt werden (z.B. Lautsprecherkabel NYFAZ Zwillingslitze 1,5 mm2 , Conrad Nr. 60 78 00-44).
Die Anzapfung zu den Schienen erfolgt mindestens 2x pro Modul. Dadurch soll eine möglichst verlustfreie Stromversorgung, auch der anschließenden Module, gesichert werden.

Die elektrische Verbindung der Module

Die Schienenprofile sollen kurz (ca. 0,1-0,2mm) vor der Modulkante enden, um elektrischen und mechanischen Kontakt mit dem Nachbarmodul auszuschliessen.
Schienenverbinder oder lose Zwischenstücke sind nicht zugelassen.
Die elektrische Verbindung erfolgt grundsätzlich immer über Kabel und 4mm Stecker/Buchsen.
Diese Buchsen und Stecker werden geometrisch eindeutig, d.h. rechte Schiene - rechte Buchse, mit der Parallelleitung elektrisch verbunden.
Alle elektrischen Verbindungen sind sauber zu verlöten. Es ist darauf zu achten, daß der Lochbereich innerhalb des Modulkastens genügend Handfreiheit für das Zusammenschrauben der Module bietet und frei von fliegenden Strippen bleibt (Abreißgefahr).
Zu jedem Modul gehört ein Verbindungskabelpaar mit je min 1 mm2, die an jeder Seite mit einem 4 mm Bananenstecker zu versehen sind. (Leitung z.B. Silikon- Meßleitung Conrad Nr. 13 79 36-44 bzw. 13 79 10-44; Bananenstecker z.B. Conrad Nr. 73 02 38-44 bzw. 73 02 03-44)
Die genauen Normen (Farbkodierungen) weichen bei den einzelnen Baugrößen etwas voneinander ab.

Die fest eingebauten Buchsen sollten sich höchstens 20 cm von der unteren Mitte der Modulstirnwand entfernt befinden, die Kabel sollten mindestens 30 cm über das eigene Modul herausragen.

Alternativ zu den losen Kabeln wird folgende Lösung vorgeschlagen bzw. ist bei einzelnen Baugrößen bereits Norm:
Die in Richtung auf das Modulende rechte Schiene wird mit einem Kabel mit Stecker verbunden, das (mit Zugentlastung) fest am Modul montiert ist. Die Linke Schiene wird mit einer Buchse verbunden. So gehen die Kabel nicht verloren und es ist nur eine eindeutige Möglichkeit der Verbindung gegeben.

Anschluss der Parallelkabel (Hetero-Prinzip)

Elektrische Ausrüstung von Betriebstellenmodulen

An den Übergängen zur den Streckenmodulen sollen auch die Betriebstellen wie oben beschrieben ausgerüstet werden.
Zusätzlich erhalten Betriebsstellen Schaltungen zur Einspeisung von Fahrstrom.
Hier gibt es je nach Baugröße verschiedene Möglichkeiten, z.B. die Ringleitung bei H0europa, die W-Schaltung bei H0e und auch anderen Baugrößen oder Digital, was sich immer mehr bei allen Systemen durchsetzt.
Bitte studieren Sie dazu die Hinweise bei den einzelnen Baugrößen.

Der analoge FREMO-Handregler

wird in allen Modulsystemen verwendet und hat auch ausserhalb des FREMO weite Verbreitung gefunden. Er wird über eine fünfpolige Diodenbuchse nach DIN 41524 Typ4 angeschlossen.
Weitere Informationen und Bezugsmöglichkeiten auf separaten Seiten.
Zwischen der/den Buchsen und den Gleisabschnitten werden je nach Modulsystem verschiedene Zuordnungsschaltungen angeordnet.

Alle Baugrößen wenden sich allerdings dem Digitalbetrieb zu - es gibt nur noch wenige 'Gleichstromer'