FREMOFreundeskreis Europäischer Modellbahner eV. |
12.05.99 |
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| [Grundsätze] [Modulkasten] [Verbindung der Module] [Modulbeine] [Elektrik] |
heben die Module auf die festgesetzte Höhe. Daher sollte eine Verstellmöglichkeit für die Beinlänge vorgesehen werden, um Unebenheiten des Fußbodens auszugleichen.
Querverstrebungen zwischen einzelnen Beinen verhindern unerwünschte Schwingungen. Diese sind jedoch nicht an allem Modulen notwendig, da sich die einzelnen Module des Arrangements gegenseitig stützen.
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Die einfachste Art zu Modulbeinen zu kommen ist, sie beim
FREMO-shop zu bestellen. Diese Beine bestehen aus quadratischem Aluminiumrohr und Stahlrohrhaltern, die am Modul verschraubt werden. Eine Maschinenschraube im Halter klemmt das Alu-Rohr in beliebiger Lage ein. (s. Bild links) |
Will man auf eigenen Beinen stehen, so kann man sie z.B. aus Holzlatten bauen, die mit dem Modulkasten verschraubt werden (linkes Bild) oder einfach in Beintaschen gesteckt werden (rechtes Bild).
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Unsere H0usa Gruppe benutzt Beinpaare aus Holz, deren Konstruktion
für andere Module abgewandelt werden kann.
Bei H0usa wird, abweichend von meisten anderen Modulsystemen,
die Befestigung der Beine mit der Verbindung der Module
gekoppelt und auf eine Höhenverstellung verzichtet.
Dieses Verfahren spart Modulbeine ein und macht das Arrangement
im aufgebauten Zustand übersichtlicher, erschwert aber
andererseits den Aufbau, da kein Modul allein stehen kann.
Jedes Beinpaar besteht aus zwei Leisten 20*45mm,
die 950mm lang sind. Diese sind mit zwei Sperrholzplatten von
400mm Breite miteinander verbunden.
Die untere Platte beginnt 100mm über Grund (=Leistenende) und
ist 100mm hoch. Die obere ist 175mm hoch, von denen 75mm
über das obere Leistenende hinausragen. Die Ecken dieses
oberen Verbindungsbretts sind abgeschrägt/abgerundet.
In diesem befinden sich zwei 10mm Bohrlöcher 30mm vom oberen
und je 50mm vom seitlichem Rand , also 300mm voneinander
entfernt.
Das gesamte Beinpaar wird, mit den Leisten nach aussen, an
die Innenseite des Übergangsprofils des ersten Modulkastens
gehalten. Der Modulkasten ruht dabei auf den Leistenköpfen.
Der zweite Modulkasten wird angehalten und dann werden durch
das Verbindungsbrett und beide Endprofile zwei entsprechend
lange M8 Schrauben gesteckt und nach genauer Ausrichtung
der Modulkästen fest angezogen.
Anmerkung: diese Verknüpfung von Beinbefestigung
und Modulausrichtung funktioniert bei einem eingespielten
Aufbauteam, das strikt dem vorgegeben Plan folgen kann, gut.
Die anderen Modulsysteme, insbesondere H0europa haben
Beinbefestigung, Höhenregulierung und
Modul-(Gleis-) ausrichtung strikt getrennt.
Der Ausgleich von unebenen Fußböden kann auf
verschiedenste Weise erfolgen.
Wie bereits erwähnt, geht unsere H0-USA Gruppe
von ebenen Fußböden aus und verzichtet ganz auf
eine Verstellmöglichkeit.
Die H0e Gruppe verwendet Beinpaare, die in den
Modulkasten eingesteckt werden und normalerweise das
Modul auf die niedrigste zugelassene Höhe heben.
Bei ebenen Böden wird das so gelassen,
bei Unebenheiten werden die betroffenen Beine durch
kleine Holzplatten und Bierdeckel unterstützt.
Wie im Bild ganz oben zu sehen, lassen sich die Alu-Beine
in beliebiger Höhe arretieren und auch die weiter unten links
gezeigten Holzbeine lassen sich mittels eines Langlochs im der
Holzlatte einregulieren.
Auch kann am unteren Ende des Beins eine
Einschlag-/Einschraubmutter befestigt werden,
in die dann ein Möbelfuß geschraubt wird.
Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, die man
sich am besten einmal auf einem Treffen ansehen sollte.
Entscheidend ist nicht die absolute Höhe, sondern das alle Module gleich hoch und waagerecht sind.
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