FREMO

Freundeskreis Europäischer Modellbahner eV.

10.12.99

Industrien zum Nachbauen

Anschluß Hartsteinwerk Hüttengrund

Auf freier Strecke (Sonneberg/Lauscha) entstand im November 1961 zwischen Hp Hüttengrund und Bf Blechhammer bei km 26,26 der Abzweig zur Anschlußbahn des Hartsteinwerks.

Gesamtansicht vom Bahnübergang
Gesamtansicht vom Bahnübergang

Ladegleis
Das Ladegleis links - das rechte Gleis dient offensichtlich nur als Zieh- oder Aufstellgleis
Im Vordergrund links die Gleiswaage
Dieser ist mit insgesamt 775 m Länge sehr umfangreich und beinhaltet acht Weichen sowie einen Lokschuppen für Kleindieselloks. Die Inbetriebnahme erfolgte 1963.
Für Rangierzwecke standen zwei werkseigene Dieselloks der Baureihe V10 (101) zur Verfügung.
Noch heute (1999) liefert das Werk u.a. Schotter aus Grauwacke für die Eisenbahn. Die Bedienung erfolgt von Sonneberg-Ost aus durch Ubergabezüge mit BR 346. Früher waren neben V60/106 93er eingesetzt. Die für diese Strecke charakteristische 95 durfte den Anschluß nicht befahren.

Wie aus den Bildern zu sehen ist, steigt die Strecke auch im Bereich dieses Anschlusses stark an.
Der eigentliche Steinbruch ist von der Straße und der Bahn nicht zu sehen.
Eine Werkstraße zweigt oberhalb des Gleisanschlusses von der Bundesstraße ab.
Dieser Betrieb läßt sich auf einem Diorama oder Modul von ca. 50cm Tiefe gut nachbauen, wenn man eine hohe Hintergrundkulisse mit dichtem Baumbestand anbringt. Roher Fels ist übrigens trotz des steilen Hanges kaum zu sehen.
Gemäß der AzFV I der Rbd Erfurt von 1.9.90 heißt die Anlage offiziell "Awanschl Hüttengrund km 26,26 Hartsteinwerke".

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