FREMO

Freundeskreis Europäischer Modellbahner eV.

19.12.2004

H0-RE-QS (RP 25)
"H0-Regelspur-Qualitätsstandard-Süd"

Vorwort

Die vorliegenden Normen für H0-RE-QS RP25 sollen jedem Modellbahner dienen, der ernsthaft an einer "Förderung des Modellbahnwesens" interessiert ist. Damit wird eines der von Anfang an formulierten FREMO-Ziele verfolgt. Die Normen sollen Hinweise an die Hand geben, wie man seine Module und Fahrzeuge bauen und gestalten sollte, um seinen eigenen Ansprüchen und denen der Mitspieler zu entsprechen.

Wesentliche Abweichungen zur großen H0-RE-Gemeinde ist eigentlich nur die konsequente Forderung nach Einsatz von Fahrzeugen mit RP25-Radsätzen und den hierfür passenden Gleisen und Weichen.

Die allgemeinen Hinweise könnten dagegen genauso gut allgemein gelten. Sie sind hier jedoch nochmals zusammenfassend niedergeschrieben, was inzwischen auch bei anderen Gruppen üblich ist. Dabei wurde auch das Rad nicht neu erfunden. Die meisten Hinweise sind nur Ergebnis langer Modulbauerfahrung und verweisen auch auf zahlreiche Hp1-Artikel.

Der Zwang zu Fahrzeugen mit RP25-Radsätzen ist dabei keine Schikane, um Mitglieder auszuschließen o.ä. Das zeigt schon die Tatsache, dass verschiedene Industriegleise ohne weitere Nacharbeit einsetzbar bleiben. Der Zwang zu RP25 ist jedoch u.a. Voraussetzung dafür, dass sich die Mitglieder ernsthafte Gedanken darüber machen, für welche Fahrzeuge es sich lohnt, den zeitlichen oder finanziellen Aufwand für die Umrüstung zu treiben. Außerdem besteht die Hoffnung, dass ein mit einigem Aufwand umgerüstetes Fahrzeug vom Besitzer dann eben auch die weitere Aufmerksamkeit bei der weiteren Detaillierung, Einsatz und Pflege erhält.

Die Erfahrung zeigt, dass wenige exzellent laufende und auch gut aussehende Fahrzeuge einem Treffen mehr Spielspaß bringen als eine große Flotte von Loks und Wagen, mit denen z.B. Rangieren zur Qual wird.

Wenn diese verbesserten Modellfahrzeuge über sorgfältig gearbeitete Module mit vorbildnaher Gestaltung fahren und dadurch eine realistische Szenerie entsteht, dann ist das Ziel der H0-RE-QS-Initiative erreicht.

Thema: Darstellung einer regelspurigen, eingleisigen Hauptbahn mit mäßigem Verkehrsaufkommen mit abgehenden Nebenbahnen im Maßstab 1:87, Spurweite 16,5 mm, ca. aus der Zeit von 1956 bis 1977. Die Norm ist selbstverständlich nicht beschränkt auf eine bestimmte Bahnverwaltung. Grundlage ist wie bei H0-RE zunächst die DB.
Weitere Untergruppen mit Schwerpunkt Nebenbahn, DR, Privatbahnen und ausländische Bahnen sind, bei genügend Interessierten, möglich und erwünscht. Hier können dann auch zusätzliche Spezifikationen, wie z.B. die Festlegung einer Oberleitung für Schweizer Module nach interner Absprache hinzutreten.

Die Landschaftsgestaltung zeigt den Rand des Mittelgebirges bis zum Flachland im Spätsommer (Erntezeit).

(Mit dem Begriff "Hauptbahn" ist hier ausschließlich die rechtliche Einordnung und damit verbunden die technische Ausrüstung der Strecke gemeint, ein "Ramba-Zamba-Verkehr" oder gar Zweigleisigkeit ist damit nicht beabsichtigt.)

2.Modulkästen und Mechanik

Verwendet werden können alle im FREMO üblichen Stirnprofile, welche möglichst stabil und plan sein sollen (Empfehlung: mind. 12 mm Multiplex-Sperrholz).

Ebenso soll der Modulkasten nach Möglichkeit aus mind. 12 mm wasserfest verleimtem Multiplex Holz bestehen.

Verstärkungsdreiecke in den Modulinnenecken sind von großem Vorteil sowohl für die Modulstabilität als auch beim Ausrichten der Module (Schonung der Moduloberfläche).

Die Kopfstücke müssen mit 12 mm Verbindungslöchern versehen werden. Das Befestigungsmaterial sollen Flügelschrauben M8, Karosseriescheiben 25 mm Durchmesser und Flügelmuttern sein. (Empfohlen wird hier, die gegossenen und nicht die gestanzten Doppelflügelschrauben zu verwenden, da sich diese mit den Händen wesentlich besser drehen lassen.)

Die Modulkastenseitenfläche wird in grün RAL 6025 (matt oder seidenmatt) gestrichen. An den Stirnseiten wird Abtönfarbe "olivgrün" empfohlen, da diese im Gegensatz zur Kunstharzfarbe nicht zusammenklebt.

Der Farbton RAL 6025 "farngrün" ist leider nur sehr schwer fertig gemischt zu bekommen. Auf Anfrage können hier vom offiziellen Ansprechpartner (siehe Schluss) Tipps zu Firmen und Einkaufsmöglichkeiten gegeben werden. (Bitte nicht einfach im Baumarkt RAL 6025 mischen lassen; trotz Beteuerungen der Mitarbeiter kann der Ton von dem gewünschten Farbton erheblich abweichen. Der Ansprechpartner hält im Notfall auch Farbkarten bereit).
(Anmerkung des HTML-Bearbeiters: RAL6025 ist eine Norm, Abweichungen von der offiziellen Farbkarte ist daher ein 'Fehlen einer zugesicherten Eigenschaft' [leider durch die EU nicht mehr im Gesetz] und berechtigt zur Reklamation)

Die Schienenoberkante liegt 130 cm über dem Fussboden.

Die Gleisbefestigung an den Modulenden muss einen sicheren Halt geben und die Schienenenden gegen Abreißen sichern. Die letzte Schwelle muss unmittelbar an der Modulkante liegen.

Geeignete Methoden:
Zwischen letzter und vorletzter Schwelle jeweils unter dem Schienenprofil eine Messingschraube in das Stirnprofil einschrauben und den Schraubenkopf danach etwas kleiner feilen, nach dem Verlegen des Gleises das Profil auf die Schrauben löten.

Foto: Feste Verbindung der Schienenprofile
mit dem Endprofil durch Verlöten an Messingschrauben

Feste Verbindung der Schienenprofile mit dem Endprofil durch Verlöten an Messingschrauben
Schwellen müssen nach dem Löten wieder ergänzt werden.

 

An den Modulenden die Schienenprofile auf (2-3) kupferkaschierte Pertinaxschwellen auflöten, möglichst mit Weinert Schienenstühlchen für Code 70/75 Gleis.
Pertinaxschellen ohne Kleineisen

An den Innenseiten der Strecken- als auch der Bahnhofsmodule sollen in gleichmäßigem Abstand Schraubhaken in nicht zu kleinem Durchmesser eingedreht werden, um daran die Verkabelung wie Loconet, Telefon, Uhrtaktleitung usw. einzuhängen. Hier keine Ringösen verwenden, da diese für diesen Zweck unbrauchbar sind.

Einzelmodule über 45 cm Länge müssen mindestens 1 Beinpaar aufweisen, Einzelmodule ab 70 cm müssen auf 2 Beinpaaren selbständig stehen. Fest zusammengehörende Module können eine abweichende Anzahl Beinpaare aufweisen, sofern ein stabiler Stand gewährleistet ist.

Dem Vorbild nachempfunden sollen die Streckenmodule mit Telegrafenmasten ausgerüstet werden.

Zur richtigen Aufstellung der Telegrafenmasten siehe Anlagen IIa bis IIe (Vorschriftenauszug sowie Hp1-Artikel [pdf-Datei nur für FREMO-Mitglieder] von Knut Habicht).

Auhagen Telegrafenmasten Hierzu soll an allen Streckenmodulen die Möglichkeit geschaffen werden, Telegrafenmaste wahlweise rechts oder links vom Gleis einzustecken.

Sehr geeignet sind hier natürlich die Masten von Weinert (gegossene Version, nicht die geätzte) oder auch die neuen Masten von Auhagen.

 

 

 

Auhagen Telegrafenmasten mit und ohne Abstützung


3. Gleismaterial:

Für die Hauptgleise können Profile der Firmen Tillig Pilz-Elite (Code 83; 2,1 mm), Peco Fine Scale (Code 75; 1,9 mm) oder Schuhmacher/Old Pullman (Code70; 1,8 mm) verwendet werden. Nebengleise oder Privatbahngleise können ein noch niedrigeres Profil aufweisen, sofern RP 25-Radsätze noch darüber rollen.

Völliger Selbstbau oder Verwendung von geeigneten Bausätzen mit Code 70 bis Code 83-Profilen ist natürlich ebenfalls erlaubt und von denen, die es sich zutrauen, anzustreben.

Die Herzstücke der Weichen dürfen nicht auf dem Prinzip des Spurkranzauflaufes basieren, sondern müssen die Räder einwandfrei führen.

Original-Weichen des Roco-Line-Systems erfüllen diese Forderung nicht und sind deshalb nur dann zugelassen, wenn die Herzstücke entsprechend umgebaut worden sind. Anfängern ist deshalb eher eines der anderen verfügbaren Gleissysteme anzuraten.

Fremoikanern, die bereits eingebaute Roco-Line-Weichen umbauen wollen, kann der Ansprechpartner u.a. Bezugsquellen für fertige Herzstücke zum Umbau dieser Weichen nennen.

Die Maße entsprechen der NEM, dies heißt unter anderem, dass bei Selbstbau von Weichen rechnerisch eine Rillenweite (bei gleichgroßer Rillenweite am Herzstück und Radlenker) von 1,15 mm ausreichend ist.

Unter Berücksichtigung der Toleranzen und der Dicke des Farbauftrages beim Lackieren der Gleisprofile wird somit beim Weichenbau eine Rillenweite von 1,2 bis max. 1,3 mm empfohlen. Die käuflichen Weichen haben eine Rillenweite von ca. 1,3 bis 1,5 mm.

Bei den Weichen ist eine Herzstückpolarisierung unbedingt vorgeschrieben. Die Weichen müssen digital-tauglich gemacht werden. Siehe Anlage IIIa und IIIb
(Siehe auch Martin Balser Kurzschlußvermeidende Weichen)

Der Mindestradius beträgt für Streckenmodule 150 cm, bei Weichen nicht unter 80 cm und der Weichenwinkel nicht über 12 Grad.
Dies sind jedoch für die Weichen die absoluten Mindestwerte und sollten, wenn überhaupt, nur bei Industrieanschlüssen o.ä. verwendet werden.

Wo immer möglich, sollten die größtmöglichen Weichentypen verwendet werden. Gerade bei den Weichen in den Fahrstraßen der Bahnhöfe sind möglichst schlanke Weichen wichtiger als ein paar Zentimeter Gleisnutzlänge.

4. Betriebsstellen

Für Betriebsstellen werden bei den Gleisnutzlängen folgende Vorgaben gemacht:

Gleisnutzlängen von Kreuzungsgleisen:
Hauptbahn: mind. 230 cm - Nebenbahn: mind. 150 cm

Sofern Vorbildbahnhöfe mit original kürzeren Gleisen nachgebaut werden, können die Gleislängen entsprechend abweichen.

Signaltechnisch soll jede Betriebsstelle, die mit Personal (Fdl) besetzt ist, mit Einfahrsignalen ausgerüstet sein.
Die Einfahrsignale sollen auf separaten Signalmodulen vorgesehen werden, so dass durch Einfügen weiterer Module zwischen Einfahrsignal und Einfahrweiche ein vorbildnaher Abstand erreicht wird.

Wer wie einige Fremoikaner als Einfahrsignale die Viessmann-Signale benutzt, kann wenn er will nach dem Steckerbelegungsplan in der Anlage IV die Schnittstelle am Signalmodul, am Stellpult und am Verbindungskabel einheitlich verschalten und mit 15-poligen Sub-D Steckern und Buchsen versehen. Der Vorteil besteht darin, dass die Kabel zwischen Signalmodul und Stellpult unabhängig eingesetzt werden können und die Signalmodule austauschbar bleiben. Die Steckerbelegung ist auf die Benutzung der Viessmann-Formsignale abgestimmt. Wer andere Signale benutzt, kann und muss ggf. abweichende Belegungen vorsehen. In diesem Fall sind dann jedoch auch eigene, nicht mehr frei verwendbare, Signalmodule erforderlich.
Siehe Anlage IV ( Steckerbelegungsnorm für Signalmodule)

Die Bedienung von Betriebsstellen sollte einfach und selbsterklärend gehalten werden.

Für jede Betriebsstelle ist ein Bahnhofsdatenblatt zu erstellen, auf dem die Besonderheiten im Güter- und Personenverkehr erläutert werden
(Siehe Anlage V).

5. Elektrik

Unter den Modulen muss eine Parallelleitung (Litze) 2-adrig oder 2 Einzeladern mit einem Leitungsquerschnitt von mindestens 1,5 mm2 je Leitung verlegt sein. Die Verbindung zu den Schienen sollte mindestens zweimal je Schiene erfolgen.

Schienenverbinder garantieren keine einwandfreie elektrische Verbindung. Deshalb müssen durch Schienenverbinder verbundene Profile einzeln an die Parallelleitung angeschlossen sein.

Der Leitungsquerschnitt der Verbindungsleitungen zwischen Schiene und Parallelleitung soll geringer sein, sollte aber 0.5 - 0.25 mm2 nicht unterschreiten. (Bitte die dicken 1,5mm2-Kabeln nicht direkt ans Gleis löten, das lässt sich zum einen recht schwer machen, zum anderen sieht es nicht gut aus).

An den inneren Modulstirnseiten wird je Schiene eine 4 mm Buchse zur Verbindung unter den Modulen angebracht. Die Buchsen werden geometrisch eindeutig angeordnet, also rechte Buchse rechte Schiene, linke Buchse linke Schiene und mit den Parallelleitungen verbunden. Auf saubere Verlötung ist zu achten.

Zu jedem Modul gehören 2 Verbindungsleitungen (Litze von min. 1,5 mm2) mit mindestens 50 cm Länge, die an jedem Ende einen 4 mm Bananenstecker aufweisen müssen.

Alternativ können die Module auch nach dem Stecker-Buchse-Prinzip an den Enden je eine Buchse und für die andere Gleisseite einen Stecker mit genügend langer Leitung aufweisen. Der Stecker ist bei Draufsicht auf das Modul immer in Fahrtrichtung rechts.

Anschluss der Parallelkabel (Hetero-Prinzip)

Es sind möglichst hochwertige Stecker (z.B. Büschelstecker der Fa. Hirschmann) zu verwenden.

Die Digital-Elektrik unterscheidet sich von der bei H0-RE nicht.

6. Gleisgestaltung

Für den Schotter wird "braunbunt" empfohlen, innerhalb von zusammenhängenden Modulgruppen (Betriebsstellen) können beliebige Schottermischungen verwendet werden. Die Schotterkörnung sollte sich im Bereich von 0,6 - 1,0 mm, maximal 1,2 mm bewegen. Zu grober Schotter ist unbedingt zu vermeiden.

Um beim Schotterbett harmonische Übergänge zu erhalten, soll das Schotterbett zumindest an den Modulenden die in der Anlage VI gezeigte Form aufweisen. Hierzu kann die ebenfalls in der Anlage VI gezeigte Schablone leicht selbst hergestellt und verwendet werden.

Auf Bremsstaubpuder oder allgemein auf Puderfarben im Gleisbereich sollte verzichtet werden, da hierdurch Verschmutzungen im Rad- und Getriebebereich auftreten.

7. Landschaftsgestaltung

Hier ist eine wichtige Forderung, dass zum einen am Modulende Gras (Heki Nr. 1591 Wiesengras mittelgrün, Silhouette Frühherbst (Wiese Nr. 720-23 oder Rasen lang Nr. 711-23) oder ein der Farbe entsprechendes anderes Fabrikat dargestellt werden soll). Zum anderen soll bereits am Modulkasten die Landschaft sanft zum Modulende auslaufen (bei Erhebungen und Senken) und sie muss außerdem am Ende 2-3 cm eben verlaufen, da sonst an den Modulübergängen unschöne Brüche im Landschaftsbild entstehen. Zu dunkle und zu helle Grüntöne sind zu vermeiden. Die Vegetation weist bereits einen Gelbbraunstich auf. Äußerst hilfreich ist die Überprüfung der Farbtöne am Vorbild oder mit Fotografien aus den Monaten August und September.

8. Fahrzeuge

Die Fahrzeuge müssen ausnahmslos Radsätze mit dem Profil der NMRA RP25 besitzen. Die Radbreite soll 2,8 mm nicht überschreiten und möglichst 2,5 mm nicht unterschreiten, da ansonsten die Radsätze in die Herzstücklücke einsinken und ein unruhiger Fahrzeuglauf erzielt wird.

Die sonstigen Maße entsprechen der NEM, das heißt insbesondere, dass das Radsatzinnenmaß mindestens 14,33 mm betragen muss (diverse, auch neuere Fleischmann-Fahrzeuge unterschreiten dieses Maß und müssen, unabhängig von der Spurkranzhöhe, korrigiert werden). Die Räder der Wagen können recht einfach getauscht werden. Die Firmen Luck, Weinert und auch Roco liefern hierfür geeignete Tauschradsätze. Für die Triebfahrzeuge sind inzwischen schon bei einigen Firmen entsprechende Tauschradsätze erhältlich (Anschriften am Schluss).

Bei den Kupplungen muss die Fleischmann-Bügelkupplung (Nr. 6511) oder allenfalls die gemäß Anlage VII nachgearbeitete Roco-Bügelkupplungen verwendet werden. Die zum Einsatz kommenden Bügelkupplungen sollten mit der FREMO-Lehre eingestellt werden (Siehe Anlagen VIIIa bis VIIIg).

Kurzkupplungen können innerhalb fester Personenwagenverbände, die im Betrieb nicht getrennt werden, beliebig gewählt werden. Vorderer und letzter Wagen des Personenwagenverbandes müssen eine Bügelkupplung (Fleischmann oder Roco) aufweisen. Wendezüge und Triebwagen sollen an den Enden eine Kupplungsmöglichkeit aufweisen (Empfehlung: Weinert Kupplungshaken).

Betrieb mit RP25 Radsätzen bedingt sehr gute Laufeigenschaften der Fahrzeuge. Dies wird unter anderem erreicht durch entsprechende Wagengewichte:
- 2-achsige Güterwagen, je nach Wagentyp: ca. 60 Gramm,
- 4-achsige Güterwagen, je nach Wagentyp: ca. 100 Gramm.
(oder Berechnung nach der Faustformel: je 1 cm Wagenlänge ca. 4-5 Gramm)

- Dreipunktlagerung, auch bei 4-achsigen Güterwagen.
- Leichtgängiges Spiel der Achsen im Lager.

Die Qualitätsverbesserung der Fahrzeuge sollte nicht bei der Umrüstung auf RP25 Radsätze aufhören, eine weitgehende Superung der Fahrzeuge ist anzustreben. Dies kann in 3 bzw. 4 Schritten erfolgen:
Schritt 1: feinere, vorbildnähere Griffstangen, Rangierertritte und Schluss-scheibenhalter, richtige Bremsumstell- und Lastwechselhebel anbringen und farblich auslegen oder die vorhandenen entsprechend farblich auslegen sowie vorbildliche Seilanker oder Seilösen anbringen.
Schritt 2: Normschacht verkürzen (2 - 2,5 mm), Federpuffer anbringen (Um den Pufferabstand zu verkürzen, daher optische Verbesserung).
Schritt 3: Eine vorbildliche Alterung der Fahrzeuge ist die "Krönung" der Superung und gehört unbedingt dazu.
Schritt 4: Die in Reisezügen eingesetzten Wagen sowie Triebwagen sollten mit "Reisenden" besetzt werden.


Anschriften der Firmen die RP25 Tauschradsätze anbieten oder Umbauten machen (kleine Auswahl ohne Wertung):

Das Team H0-RE-QS-(RP25)
Konstanz im September 2000:
Klaus Mattke - Arne Schittenhelm - Dieter Eckstein (†) - Martin Seeburger

Überarbeitet im Februar 2004:
Christian Beschle, Klaus Mattke, Heinz Rüegg, Michael U. Sauer, Martin Seeburger

Ansprechpartner/Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit:
Heinz Rüegg
Grundstr. 50a
CH - 8500 Frauenfeld
+41 (0) 52 / 720 60 64
+41 (0) 79 / 610 91 26

Dort können Interessenten auch die Norm in Papierform gegen ein frankiertes und adressiertes Rückantwortcouvert in der Grösse C4 (Format für A4) bestellen.

Anlagen:
1Pertinaxschwellen am Modulende in den Text eingebaut
IIa - IIeTelegrafenmasten Knut Habicht - Die kleinen Dinge sind es...
[pdf-Datei nur für FREMO-Mitglieder]
Hp1 4/2001 S.12-13
Katalog der Firma Reitz-Modellbau
IIIa + IIIbDigitaltaugliche Weichen Martin Balser - Elektrische Probleme bei Weichen im DCC-Betrieb
Hp1 IV/98 S.19-20
WWW-Version
4Steckerbelegung Signalmodule  
5Bahnhofsdatenblatt Excel-Version 20KB
Word6.0-Version 25KB
VISchotterschablone
VIIRoco-Kupplung
VIIIa - VIIIgRäder und Kupplungen Mathias Hellmann/Bertholt Kaminski -
Reine Einstellungssache Hp1 III/1999
?? - Handout zur Jahrestagung Nidda 1997
Martin Meiburg -
Wider den Kupplungssalat Hp1 II/1999
Christian Sauer -
FREMO-Lehre für Kupplungshöhe
und Radsatz-Innenmaß Hp1