FREMOFreundeskreis Europäischer Modellbahner eV. |
31.11.2006 |
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H0-Europa nach NEM ist das älteste FREMO-Modulsystem. Aus ihm heraus haben sich im Laufe der Zeit dem Trend zu größerer Maßstäblichkeit folgend, weitere Systeme entwickelt, die technisch nur noch teilweise kompatibel sind. (s. obere Navigationsleiste)
Hier geht es um Module, deren Rad-/Schiene-System entsprechend den
Normen Europäischer Modellbahner (NEM) funktionieren.
Die Grenze in Richtung Maßstäblichkeit ist in etwa bei
Code83 Schienen (erlauben einen Betrieb mit laut
NEM310 zulässigen Radsätzen mit einer
Spurkranzhöhe D von max. 1,2mm) in Verbindung mit dem Begriff
RP25 zu beschreiben,
der ebenfalls (Spurkranzhöhe D 0,64mm) noch NEM-konform ist.
Der Trend geht auch hier zu den feineren Normen, d.h. Code 100 Gleise
sind als Altbauten noch zugelassen, dürfen aber nicht neu erbaut werden;
Das zulässige Maximum von D sollte nicht ausgenutzt werden;
RP25 Radsätze sind dringend empfohlen;
in Bezug auf Herzstücklücke und Rillenmaß
sind die kleinsten nach NEM zugelassenen Werte gewünscht.
Die Schmalspuren H0m und H0e sind mit Übergangsbahnhöfen an die Normalspur anschließbar.
Die NEM-Fraktion teilt sich dann noch in weitere Gruppen auf, die
sich in der Vorbildwahl unterscheiden.
Da sind zunächst die Freunde der eingleisigen Nebenbahn, dann die
zweigleisigen Hauptbahner sowie eine starke Gruppe, die sich für
die sogenannten Privatbahnen
interessiert und entsprechende Module baut.
Dann wird selbstverständlich noch zwischen den verschiedenen Bahnen
(DB, DR, NSB, CSD...) und den unterschiedlichen Epochen unterschieden.
Das sind allerdings keine harten Trennlinien, da viele Module aufgrund
ihrer Gestaltung in unterschiedlichen Arrangements einsetzbar sind.
Die allgemeinen Empfehlungen zu Entwurf, Material und Bau eines Moduls gelten auch für das Modulsystem H0europa. Auf dieser Seite werden daher nur Besonderheiten und Abweichungen behandelt.
Regelspurige, nicht elektrifizierte eingleisige Nebenbahn oder zweigleisige Hauptbahn (Vmax 120 km/h) mit jeweils entsprechender Signalisierung.
In der Praxis hauptsächlich deutsches Vorbild (Bundesbahn oder Privatbahn in Epoche 3 bis 4), aber andere Vorbilder und Zeitabschnitte sind möglich (Bayerische Staatsbahn, SNCF, NS, DR der DDR, Deutsche Reichsbahn etc.).
Innerhalb dieser Definition sind verschiedene Vorbilder denkbar, von der im Straßenplanum verlaufenden Lokalbahn bis zur hauptbahnähnlichen Strecke.
An den Modulenden ist Gras darzustellen.
Die Längsprofile sind braun (RAL 8011) oder grau
(RAL 7001) zu streichen.
(Über diesen Punkt gibt es seit Jahren Diskussionen,
die bisher zu keinem Ergebnis geführt haben).
Die dargestellte Jahreszeit ist der Sommer.
Es gibt Vorschläge für eine genauere
Farb- und Materialabstimmung
um ein einheitlicheres Bild des Gesamtarrangements zu erreichen.
An den Endprofilen sind die obersten zwei Zentimeter sowie alle Flächen, die bei eventuell notwendiger Kombination mit den anderen genormten Endprofilen sichtbar werden können, in grün, braun und schwarz (Tarnflecken) oder in Ergänzung der anschließenden Landschaft zu streichen, damit kleinere Unstimmigkeiten oder der (manchmal unvermeidliche) Landschaftsbruch bei Verwendung unterschiedlicher oder verdrehter (B) Endprofile möglichst unauffällig wird.
Siehe Extra Seite
siehe Extra Seite
siehe Extra Seite
Das (leider sehr alte) offizielle Normblatt ist als .pdf File verfügbar.
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