FREMO
Freundeskreis Europäischer Modellbahner eV. |
15.12.97 |
Normen und Empfehlungen zu Modulen
in Baugröße 'N' - Maßstab 1:160
Betrieb
Die Module können prinzipiell beliebig betrieben werden:
- zu Hause alleine (auch in einer kleinen Wohnung)
mit z.B. nur einem kleinen Bahnhof und einem Schattenbahnhof.
- mit wenigen Mitspielern z.B. auf einem Dachboden oder
in einem Vereinsheim oder ähnlichen Räumlichkeiten.
- bei öffentlichen Modellbahnaustellungen als
Vorführanlagen mit dichtem Zugverkehr
- auf Modultreffen mit Fahrplanbetrieb, Zugmeldeverfahren,
Güterwagenumlauf und vorbildorientiertem Rangierbetrieb
Am interessantesten und anspruchvollsten ist sicherlich
der letzte Punkt, wobei natürlich die Grenzen fließend sind.
Beim Fahrplanbetrieb auf FREMO-Treffen gelten
folgende Richtlinien:
- Alle Betriebstellen sind zu besetzen,
bei Bedarf außer dem Fahrdienstleiter auch noch
mit Lokführer und/oder Rangierer.
- Eine Zeitverkürzung von 1:12 hat sich bewährt.
Bei normalem Nebenbahnbetrieb ergibt sich dadurch eine
vorbildgerechte Zugdichte, wobei ja auch weniger Züge
als beim gedachten Vorbild verkehren könne.
Eine komplette Fahrplansitzung dauert dann weniger
als 2 Stunden (=1 Modelltag). Außerdem kann auf
eine spezielle Modellzeituhr verzichtet werden,
wenn der Minutenzeiger als Stundenzeiger gilt.
- Der Fahrplan hat sich an Vorbildgegebenheiten der
eingesetzten Module zu orientieren.
- Die Fahrzeuge und Zuggarnituren sollen dem Charakter
der Module angemessen sein. (Z.B. Nebenbahn,
Steigungsverhältnisse, Einschränkungen der
Zuglänge durch Bahnsteige und Überholungsgleise,
geografische Schwerpunkte).
- Der Güterverkehr ist nach den in den Betriebstellen
vorwiegend verladenen Gütern und den dazu benötigten
Wagentypen zu orientieren; eine Übersicht darüber sollte
an den Betriebsstellen vorhanden sein. Ein planmäßiger
Güterwagenumlauf ist in Vorbereitung