FREMOFreundeskreis Europäischer Modellbahner eV. |
17.12.1997 |
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Die Elektrik ist nach dieser Modulnorm dezentral aufgebaut. Dies ermöglicht eine weitgehende Selbstständigkeit jedes einzelnen Moduls. Dennoch ist bei einer geeigneten Schaltung eines Bahnhofs ein durchgehender Betrieb möglich.
| An jedem Betriebsstellenmodul soll mindestens ein Handregler (z.B. FREMO-Handregler) angeschlossen werden können. Diese haben DIN-Stecker mit 180°-Teilung, die die folgende Kontaktbelegung aufweisen: Pin 1 und 4 = Wechselstrom, Pin 3 = hintere Schiene, Pin 5 = vordere Schiene. | ![]() DIN-Buchse für Handregler |
An jedem Betriebsstellenmodul soll mindestens ein Handregler
(z.B. FREMO-Handregler) angeschlossen werden können.
Es können aber für andere Fahrregler auch andere
Buchsen vorhanden sein, z.B. für 4 mm Buchsen.
Sind die Betriebstellen mehrteilig, ist zwischen den Teilstücken für jedes Gleis eine elektrische Überbrückung herzustellen. Da es sich dabei um private, nicht kompatible Schnittstellen handelt, empfehlen wir die Verwendung fest eingebauter Steckverbindungen, die beim Zusammensetzen der Teilstücke selbstständig Kontakt geben, z.B. Sub-D-Stecker aus der Computertechnik mit 9 bis 50 Polen.
Alle Gleise, d.h. sowohl Abstell- und Überholungsgleise
wie auch der Übergang zur Strecke müssen
elektrisch abgeschaltet bzw. bei größeren
Bahnhöfen auch auf verschiedene Regler umgeschaltet
werden können.
Alle Umschalter und Stromkreistrennungen sind
zweipolig auszuführen. Jeder Bahnhof soll
auch problemlos mit Strom von Nachbarbahnhof
(bzw. der Strecke) aus versorgt werden können.
Dazu muß der Strom wechselweise von beiden
Bahnhöfen auf die Strecke geschaltet und auch
abgeschaltet werden können. Dies bedingt
bei der Zugfahrt eine Absprache zwischen den
Bahnhöfen, von welchem Bahnhof aus die Strecke
versorgt werden soll. Alternativ kann eine feste
Trennstelle auf der Strecke als Übergabepunkt
eingerichtet werden.
Die elektrische Verbindung untereinander erfolgt
mittels Kabeln mit 4 mm-Bananensteckern.
An jedem Modulende sind für jede Schiene eine
entsprechende Buchse am Modul vorzusehen. Die
Zuordnung zu den Schienen muß eindeutig
sein um beim Einsatz von um 180° gedrehten
Modulen keine Zweifel aufkommen zu lassen, welche
Buchsen zu verbinden sind.
Parallel zu den Schienen sind entsprechende Leitungen
durch das Modul zu führen, um unnötigen
Spannungsabfall zu vermeiden.
Jeder Modulbesitzer hat pro Modul einen Satz Verbindungskabel mit 4 mm-Bananensteckern mitzubringen.
Die elektrische Trennung zwischen zwei Modulen erfolgt auf einfachste Weise, indem die Verbindungskabel nicht angeschlossen werden. Daher müssen die Schienen einen geringen Abstand vom Endprofil haben.
Bei Bedarf können auch Streckenmodule mit einer eigenen, abtrennbaren Fahrstromversorgung (Buchse für Handregler) ausgerüstet werden.
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