FREMOFreundeskreis Europäischer Modellbahner eV. |
25.01.98 |
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Die allgemeinen Empfehlungen zu Entwurf, Material und Bau eines Moduls gelten auch für das Modulsystem 0m. Auf dieser Seite werden daher nur Besonderheiten und Abweichungen behandelt.
Der Schienenabstand von 22,2 mm kommt in den NEM nicht vor. Diese sind daher nicht in jedem Falle anwendbar.
Darstellung einer schmalspurigen, eingleisigen Nebenbahn
(Staats- oder Privatbahn) im Maßstab 1:45
Spurweite 22,2 mm, Epoche 3 oder 4, nicht elektrifiziert.
Die Landschaftsdarstellung zeigt den Rand der Mittelgebirge
oder das Flachland im Sommer.
Die Endprofile der Streckenmodule sollten max. 500 mm
breit sein und die Gleismitte soll in der Mittellage sein
(s.Endprofile). Betriebsstellenmodule können breiter sein.
Die Höhe der Schienenoberkante (S.O.) über dem
Fußboden beträgt 1000 ±10 mm
einstellbar.
Alle Betriebsstellen und jedes Modul über
1000 mm Länge muß selbstständig
auf zwei unabhängigen Stützen stehen können,
kürzere Module müssen mindestens eine
Stütze haben.
Die Verbindung zwischen den Modulen erfolgt mit 2 Schrauben M8.
Der Modulkasten sollte mit der Farbe nußbraun (RAL 8011)
gestrichen werden. Die Landschaft ist an den Modulenden
grasgrün zu streuen.
Jedes Modul ist mit den Namen des Besitzers und der
zugeteilten Modulnummer zu kennzeichnen.
Es sind zwei verschiedene Endprofile
in Gebrauch. Beide werden aus dem 0-Profil abgeleitet.
Für ausgesprochene Flachlandmodule kann auch das
Lenz-Profil der Baugröße 0e
verwendet werden.
Gleisprofil nach Code 100 (h = 2,5 mm)
Schwellenquerschnitt 5 * 3 mm - Schwellenlänge
ca. 40-50 mm.
Mindestradius in Weichen und auf der Strecke 1300 mm
Es werden keine Schienenverbinder am Modulübergang benutzt.
Der Gleismittenabstand in Bahnhöfen ist auf mindestens
85 mm zu legen, um auch Platz für Rollbockverkehr zu haben.
Radsatzinnenmaß = min 20,4 mm
Spurkranzhöhe max 1,05 mm
Lichtraumprofil nach Skizze
Eine Ketten-Haken-Kupplung wird empfohlen. Ein gefederter
Mittelpuffer ist daher nötig. Die Höhe Puffermitte
über S.O. beträgt 16,5 mm.
Alle Wagen sollten Achsfederung oder 3-Punkt-Lagerung haben.
Es wird angestrebt folgende Wagengewichte zu benutzen:
2-Achs-Wagen = 180 g, 4-Achs-Wagen = 250 g.
Fahrstromversorgung für 2-Leiter-Gleichstrom ±
0-12 V
Anschluß für den
FREMO-Handregler
über 5-polige Diodenbuchse an den Betriebsstellen.
Jede Betriebsstelle muß zur Versorgung der
Handreglerbuchsen eine eigene 16 V~ Versorgung
über einen Netz-Trafo nach VDE-Norm haben.
Jedes Modul erhält zur Fahrstromweiterleitung an
beiden Enden 2 Buchsen 4 mm, die Zuordnung zu den
einzelnen Schienen muß eindeutig erkennbar sein.
Die Verbindung von Modul zu Modul erfolgt mit Kabeln
mit Bananen- oder Büschelsteckern.
Die Trennung verschiedener Fahrstromkreise innerhalb
eines Moduls erfolgt durch beidschienige Trennstellen
und zweipolige Kippschalter.
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