FREMO

Freundeskreis Europäischer Modellbahner eV.

10.05.2001

Normen und Empfehlungen zu Modulen
  in Baugröße '0e' - Maßstab 1:45
    Schmalspur 750 mm

Achtung diese Normen sind derzeit in Überarbeitung !
Neuer Entwurf

Allgemeines

Die allgemeinen Empfehlungen zu Entwurf, Material und Bau eines Moduls gelten auch für das Modulsystem 0e.
Auf dieser Seite werden daher nur Besonderheiten und Abweichungen behandelt.

Thema und Gestaltung

Darstellung einer schmalspurigen, eingleisigen Nebenbahn (Staats- oder Privatbahn) im Maßstab 1:45, Spurweite 16,6 mm, Epoche 2 bis 4, nicht elektrifiziert.
Die Landschaftsdarstellung zeigt den Rand der Mittelgebirge oder das Flachland im Sommer.

Modulkasten und Abmessungen

Die Endprofile der Streckenmodule sollten max. 500 mm breit sein und die Gleismitte soll in der Mittellage sein (s.Endprofile). Betriebsstellenmodule können breiter sein.
Die Höhe der Schienenoberkante (S.O.) über dem Fußboden beträgt 1000 ±10 mm einstellbar.
Alle Betriebsstellen und jedes Modul über 1000 mm Länge muß selbstständig auf zwei unabhängigen Stützen stehen können, kürzere Module müssen mindestens eine Stütze haben.
Die Verbindung zwischen den Modulen erfolgt mit 2 Schrauben M8.
Der Modulkasten sollte mit der Farbe nußbraun (RAL 8011) gestrichen werden. Die Landschaft ist an den Modulenden grasgrün zu streuen.
Jedes Modul ist mit den Namen des Besitzers und der zugeteilten Modulnummer zu kennzeichnen.

Endprofil

Es sind drei verschiedene Endprofile in Gebrauch.

Gleise

Gleisprofil nach Code 100 (h = 2,5 mm) oder Code 83 (h = 2,1 mm)
Schwellenquerschnitt 5 * 3 mm - Schwellenlänge ca. 40 mm.
Mindestradius in Weichen und auf der Strecke 1000 mm
Es werden keine Schienenverbinder am Modulübergang benutzt.
Der Gleismittenabstand in Bahnhöfen ist auf mindestens 85 mm zu legen, um auch Platz für Rollbockverkehr zu haben.

Fahrzeuge

Radsatzinnenmaß = min 14,5 mm
Spurkranzhöhe max 1,05 mm angestrebt wird das H0 RP 25 Profil
Lichtraumprofil nach Skizze
Als Kupplung wird ein einseitiger Bügel, der über einen hochstehenden Pin am runden oder rechteckigen Pufferteller fällt, vorgesehen. Gefederte Mittelpuffer werden empfohlen; 4-Achs-Wagen sollten seitenbewegliche Puffer erhalten. Die Höhe Puffermitte über S.O. beträgt 14 mm.
Alle Wagen sollten Achsfederung oder 3-Punkt-Lagerung haben.
Es wird angestrebt folgende Wagengewichte zu benutzen:
2-Achs-Wagen = 180 g, 4-Achs-Wagen = 250 g.

Elektrik

Fahrstromversorgung für 2-Leiter-Gleichstrom ± 0-12 V
Anschluß für den FREMO-Handregler über 5-polige Diodenbuchse an den Betriebsstellen.
Jede Betriebsstelle muß zur Versorgung der Handreglerbuchsen eine eigene 16 V~ Versorgung über einen Netz-Trafo nach VDE-Norm haben.
Die Wechselströme zweier Betriebsstellen dürfen nicht miteinander verbunden werden.

Jedes Modul erhält zur Fahrstromweiterleitung an beiden Enden 2 Buchsen 4 mm, die Zuordnung zu den einzelnen Schienen muß eindeutig erkennbar sein. Die Verbindung von Modul zu Modul erfolgt mit Kabeln mit Bananen- oder Büschelsteckern.
Die Trennung verschiedener Fahrstromkreise innerhalb eines Moduls erfolgt durch beidschienige Trennstellen und einen zweipoligen Kippschalter.