| |
Festgelegt ist: |
|
Erläuterung: |
| |
| 3.1 |
- FREMO:87 Endprofil
kompatibel zu dem H0pur®
Normenvorschlag (Abb. 3.1a)
- FREMO B 02-Profil (Abb. 3.1b) |
|
Dies stellt zum einen sicher, dass Module, die bereits nach dem
H0pur® Normenvorschlag erstellt wurden,
in ein Arrangement integriert werden können.
Zum anderen können bei entsprechender Eignung Streckenmodule der verschiedenen
H0-Normalspur-Gruppen des FREMO, welche - mit Ausnahme der Kleineisen - dem
FREMO:87-Standard entsprechen, weiter verwendet werden.
Übergangsmodule zwischen den Profilen werden ausdrücklich begrüßt. |
| |
 |
| |
Abb. 3.1a Endprofil FREMO:87
(kompatibel zu H0pur®) |
| |
| |
 |
| |
Abb. 3.1b Endprofil B'02
(B'96 mit FREMO:87-Bahndamm) |
| |
| 3.2 |
Die Modulstirnseiten müssen senkrecht stehen |
|
Andernfalls wäre ein verzugsfreier Zusammenbau der
Module mit sauberem Gleisübergang unmöglich und eine
Beschädigung der anschließenden Module nicht ausgeschlossen.
Empfehlung:
Das Trassenbrett für das Gleis sollte innerhalb des
Endprofils bis an das Modulende geführt werden,
um "Sprungschanzen" an dieser Stelle zu vermeiden. |
| |
| |
 |
| |
Abb. 3.2 Modulstirnseiten |
| |
| |
| 3.3 |
Das Gleis stößt rechtwinklig auf das Endprofil |
|
Sonst würde sich ein Knick im Gleisverlauf ergeben,
der nicht nur vorbildwidrig ist, sondern auch einen
funktionsfähigen Betrieb unmöglich machen würde (Entgleisung). |
| |
| 3.4 |
Bohrungen für die Verbindungsschrauben
in der gezeigten Anordnung mit 12 bzw. 8 mm Durchmesser |
|
Die Anordnung einer Bohrung unter der Gleismitte
(auch als Bezugspunkt für die anderen Bohrungen)
ermöglicht eine freie Wahl der Gleislage auf dem Modul.
Es ist darauf zu achten, dass die beiden weiteren
Verbindungsbohrungen nicht durch Verstärkungen etc. im Modul
zugebaut werden und in ihrem Bereich zugänglich bleiben,
so dass die Schrauben (3.5) problemlos festgezogen werden können. |
| |
| 3.5 |
Modulverbindung mittels jeweils 3 Maschinenschrauben
M 8 mit Flügelmuttern und großen Unterlegscheiben
(sog. Karosseriescheiben) |
|
Durch die Verwendung von Maschinenschrauben (Gewinde bis zum Kopf)
mit großem Untermaß (2 mm) können kleine Bauungenauigkeiten ausgeglichen werden.
Große Unterlegscheiben gleichen schädliche Einflüsse (Eindrückungen)
auf die Endprofile aus.
An die Köpfe der Schrauben sollten Unterlegscheiben
(oder etwas ähnliches) angelötet werden, damit eine Art Griff entsteht,
der ein Anziehen ohne Werkzeug ermöglicht (s. Zeichnung).
Gut sind auch sogenannte "Flügelschrauben".
Es wird empfohlen, die Schraubenlöcher
erst nach Fixieren der Gleislage zu bohren. |
| |
| 3.6 |
Modulhöhe (SOK) 1300 mm über Fußboden |
|
Diese Höhe wird von der Schienenoberkante (nicht Moduloberkante !)
gemessen. Es ist sinnvoll, eine Höhenverstellmöglichkeit von ± 15 mm vorzusehen.
1300 mm ist ein in längeren Versuchen ermittelter Kompromiss
zwischen Optik (man sieht nicht nur die Dächer der Modelle,
sondern kann sie ohne Hin-Knieen von der Seite betrachten)
und Bedienbarkeit (Rangieren). Außerdem ist dies die Normhöhe
von anderen Modulgruppen im FREMO, wodurch eine
Übergabemöglichkeit (z. B. an die Schmalspur mittels
Rollböcken) gegeben ist.
|
| |
| 3.7 |
Modulbreite sowie Mindestabstand von 100 mm zwischen Gleis
und Modulaußenkante |
|
Die Modulbreite der in 7.1 genannten Endprofile
von ca. 500 mm sollte nur in Ausnahmefällen unterschritten werden.
In Bahnhöfen können sich geringere Mindestabstände der Gleise
zum Anlagenrand ergeben. Dieser Mindestabstand verhindert,
dass evtl. umstürzende Fahrzeuge vom Modul aus einer Höhe
von 1,30 m auf den Boden fallen.
Der Mindestabstand von 100 mm darf auf keinen Fall unterschritten werden. |
| |
| 3.8 |
Die Modulübergänge müssen grün eingestreut sein |
|
Dies gewährleistet einen relativ harmonischen Übergang
zwischen den Modulen. Mit passendem Streumaterial können
evtl. vorhandene Spalte kaschiert werden. |
| |
| 3.9 |
Die Modulkästen sind außen Schokobraun (RAL 8017) zu streichen.
Eine andere Farbgebung ist grundsätzlich möglich, läuft aber dem
Gedanken eines möglichst einheitlichen Erscheinungsbildes zuwider. |
|
Auch wenn es dem Ökogedanken widerspricht, sollte für den Anstrich
keine wasserverdünnbare Farbe genommen werden. Erfahrungen haben gezeigt,
dass diese Farben nicht vollständig hart werden und besonders bei Wärme
zum Kleben neigen, wodurch sich Module nach dem Verschrauben oft nur
schwer oder nur mit Beschädigung der Oberfläche wieder trennen lassen. |
| |
| 3.10 |
Zwei Beinpaare je Modul |
|
Jedes Modul muss selbständig auf eigenen Beinen stehen,
um es bei der Zusammenstellung eines Arrangements beliebig platzieren zu können.
Module, die immer so lange auf einer Seite von jemandem festgehalten werden müssen,
bis sie mit einem anderen Modul verschraubt sind, behindern einen flüssigen Aufbau
und eine optimale Nutzung des vorhandenen Raums.
Bewährt hat sich, die Modulbeine nur in im Modul befindliche Taschen
von unten einzustecken; ein Höhenausgleich zwischen den einzelnen Modulen
erfolgt durch das Unterlegen von Bierdeckeln.
Grundsätzlich sind andere Beinsysteme möglich.
Von 500 mm - 300 mm Modullänge ist nur ein Beinpaar erforderlich. |
| |
| 3.11 |
Jedes Modul soll an der Unterseite eine Kennzeichnung
mit Namen und Anschrift des Eigentümers, der Modulbezeichnung
und evtl. Bedienungshinweise erhalten |
|
Die Kennzeichnung verhindert Verwechslungen und evtl.
sogar Verlust, vor allem, wenn der Eigentümer bei einem
Treffen nicht anwesend sein kann. Es ist auch sinnvoll,
dem Modul einen Namen zu geben (nicht nur bei Bahnhöfen).
Dies erleichtert die eindeutige Zuordnung bei der Planung
und dem späteren Aufbau eines Modularrangements.
Sind besondere Funktionen auf dem Modul vorhanden
(z. B. insbesondere der verwendeten Sicherungstechnik, Rollbockanlage,
Ladeeinrichtung etc.), ist es sinnvoll, deren Bedienung kurz zu beschreiben,
damit notfalls auch ein Anderer damit klarkommt.
Ggf. ist vor Beginn des Betriebes eine Einweisung aller
Teilnehmer in die Betriebsstelle vorzunehmen. |
| |
| 3.12 |
Module müssen eine ausreichende Festigkeit aufweisen und
dürfen nicht verzogen sein. |
|
ist doch klar ? |
| |