FREMOFreundeskreis Europäischer Modellbahner eV. |
07.10.2004 |
und leider noch unvollständig. Ergänzungen sind sehr willkommen.
Eine allgemeine Zeit, die für größere Gebiete galt, wurde erst durch die Eisenbahnen nötig, in den USA wurden sogar die Zeitzonen durch die Eisenbahnen eingeführt und erst viel später gesetzlich definiert.
Der Fahrplan bildet die Grundlage zur exakten Abstimmung
des gesamten Eisenbahnbetriebs und ist ein wesentliches
Element zur sicheren Durchführung der Zug- und
Rangierbewegungen.
Beim Betrieb auf der Modellbahn mit mehreren Mitspielern
erfüllt ein guter Fahrplan die selben Aufgaben.

Dem Publikum sind zumeist nur die Kursbuchtabellen
oder die Abfahrts- und Ankunftstafeln, die auf den
Bahnhöfen aushängen, oder die 'Zugbegleiter' bekannt.
Daneben gibt es aber noch weitere Fahrplanarten,
die wir hier kurz vorstellen wollen.
Für den Lokführer
gibt es den Buchfahrplan, der für einen bestimmten Zug
alle wichtigen Daten aufführt, für den Betrieb innerhalb
eines Bahnhofs wird die Bahnhofsfahrordnung aufgestellt,
ausserdem gibt es noch Umlaufpläne für
Triebfahrzeuge und Personenwagen.
Grundlage aller dieser Unterlagen ist der grafische
oder Bild-Fahrplan.
Hier wird waagerecht die Strecke in ihrem Verlauf mit den einzelnen
Zugfolgestellen aufgetragen. Senkrecht wird die Zeit abgetragen.
Nun werden in das Formular die einzelnen Züge eingetragen und zwar
in der Weise, das die Abfahrts- Durchfahrts- und Ankunftszeiten
durch eine Linie verbunden werden. Eine senkrechte Linie bedeutet
Stillstand des Zuges, während eine geneigte Linie eine Bewegung
von einem Ort zum anderen anzeigt.
Bei eingleisigen Strecken dürfen sich diese Linien nur an dafür
vorgesehenen Kreuzungsstationen schneiden, sonst ist ein Unglück
vorprogrammiert.
Im grafischen Fahrplan kann man auch sehr schön eventuelle Lücken
im Fahrplan entdecken, in denen ein Sonderzug eingelegt werden kann oder
in denen Arbeiten an der Strecke erledigt werden können.
Beispiel eines Vorbild-Bildfahrplans: Büchen-Ludwigslust

Wie der Name schon andeutet, wird dieser Fahrplan in ein Buch geheftet,
das den Lokführern eines bestimmten Einsatzgebietes zugeteilt wird.
Ohne einen solchen Plan darf der Triebfahrzeugführer nicht fahren,
da hier alle Informationen für eine korrekte Fahrt enthalten sind.
Das hier gezeigte Beispiel ist um ein paar FREMO-spezifische
Angaben erweitert, entspricht aber weitgehend dem Original.
Buchfahrplan auf dem Fahrpult
- immer im Blick des Triebfahrzeugführers
dient dazu, das zu jedem Zug das richtige Triebfahrzeug und Wagenmaterial gestellt werden kann. Je nach Streckenverhältnissen und Anzahl/Bauart der Fahrzeuge kann das recht einfach sein oder auch sehr kompliziert.

Umlaufplan der BR E32 aus dem Wiesental
© Slg. H. Uttner
- Entnommen aus
Die Wehratalbahn
Regelt die Nutzung der Gleise innerhalb eines Bahnhofes, wann und in welchen Gleisen rangiert wird und wie bei Störungen zu verfahren ist.
Ab Mai 2000 bezeichnet die DBAG die Bahnhofsfahrordnung als "Fahrplan für Zugmeldestellen".


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