FREMOFreundeskreis Europäischer Modellbahner eV. |
06.03.99 |
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[Z-Schaltung mit
Ringleitung] [english version] |
ist beim Fremo am weitesten verbreitet. In der untenstehenden Zeichnung wird das Prinzip dieser Schaltung mit drei Reglern und einer Notstoptaste dargestellt. Man kann sich das Schema nach rechts beliebig verlängert vorstellen, beim Fremo verwenden wir z.B. 5 Regler, die auf dem ganzen Arrangement wirksam sind und je nach Betriebsstelle noch weitere Ortsregler.
STOP BLAU GRAU BRAUN T T T ! ! ! ! T ! ! !____ !____ !____ !_0 Sv_/ \____! \____/ \____/ !__0 \__a !__a !__a ! ! ! ! !____ !____ !____ !_0 Sh_/ \____! \____/ \____/ __0 \__b __b __b
Zeichenerklärung:
a, b = die Gleichstromadern des jeweiligen Reglers
aus der Ringleitung
Sv = vordere Schiene - Sh = hintere Schiene
0 = offener Kontakt - _/\ = elektrische Verbindungen
T = Taster - ! = mechanische Kopplung
In der Zeichnung ist der Taster BLAU gedrückt und eingerastet.
Damit verbindet er die beiden Gleichstromadern des blauen
Reglers mit dem diesem Tastensatz zugeteilten Gleis.
Möchte man nun dieses Gleis durch den braunen Regler versorgen lassen,
ist die Taste BRAUN zu drücken, gleichzeitig springt die Taste
BLAU mittels Federkraft heraus.
Man beachte den sich nun ergebenden Stromverlauf über die
Kontakte der Taster GRAU und BLAU sowie der STOP-Taste.
Sollte eine dieser Tasten irrtümlich ebenfalls gedrückt
sein (kann durch Fehlbedienung passieren), hat jeweils
der weiter links montierte Taster Priorität und die
Verbindung des rechteren Tasters zum Gleis wird
automatisch unterbrochen. Damit ist zwar vielleicht
ein nicht gewünschter Regler mit dem Gleis verbunden,
aber es ist verhindert, das mehrere Regler gleichzeitig
mit dem Gleis und damit auch miteinander verbunden sind.
Die Folgen einer solchen ungewollten Verbindung zeigen sich
häufig nicht nur an dieser Box, wo sie meist sofort
bemerkt werden, sondern auch weit entfernt von der
Fehlbedienung, nämlich überall dort, wo der 'andere'
Regler ausgewählt wurde. Das Gleis, bzw, die Triebfahrzeuge
dort, reagieren ebenfalls auf den von uns gewählten Regler.
Anderersseits wirkt dieser andere Regler auch auf 'unseren'
Streckenabschnitt.
Diese hier beschriebene Schaltung ist in die vom
Fremo bereitgestellten Zuordnungsboxen
und in viele Betriebstellenmodule eingebaut.
Statt dieser Mehrfachtaster sind weitere Arten der Zuordnungschaltung denkbar. Wir nennen hier drei:
stellen die Verbindung zwischen der
FREMO-Ringleitung und den Gleisen des
Moduls her.
Sie sind durch ein 16poliges Kabel mit
Amphenol-Stecker mit der Ringleitung
verbunden. In jeder Zuordnungsbox ist die oben beschriebene
Zuordnungsschaltung eingebaut.
Für die Verbindung zum Gleis des Moduls hat jede Box zwei
4mm Buchsen, die mittels entsprechenden Kabeln/Steckern mit
den 4mm Buchsen an den Modulübergängen verbunden werden.
In dem meisten Fällen sind in das gleiche Gehäuse auch
DIN-Buchsen zum Einstecken der Handregler eingebaut.
Die Zuordnungsboxen werden an den Modulen, die sie versorgen
sollen durch kleine Schraubzwingen festgeklemmt.
Der genaue Ort bestimmt sich aus verschiedenen Kriterien:
Sicht vom Boxstandort auf den Streckenabschnitt,
Verwechslungsgefahr mit Zuordnungsboxen für andere
Streckenabschnitte,
bevorzugte Bedienerseite des jeweiligen Arrangements,
Verbindungsmöglichkeit mit der Ringleitung,
ausreichend Begegnungsmöglichkeit für die Bediener.
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