Carsten Möllers ModellbahnseitenDezentrale Ringleitung zur Steuerung von Modulanlagen | 02.03.99 |
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Warnung: Dieser Text ist lang, kompliziert und setzt einige
Kenntnisse über Z-Schaltungen voraus.
Ich empfehle, diese Seite lokal zu laden oder auszudrucken ! Da die Digitaltechnik seit der Formulierung dieses Textes bei uns sehr große Fortschritte gemacht hat, verfolge ich das Konzept der dezentralen Ringleitung nicht weiter - aber es mag eine Möglichkeit sein lebhaften Betrieb zu veranstalten, wenn ein Eingriff in die vorhandenen Fahrzeuge nicht gewünscht wird. |
Auf dieser Seite soll ein Konzept einer dezentralen Ringleitung für Modulanlagen vorgestellt werden, das den Betrieb einer Z-Schaltung mit 5 auf der gesamten Anlage wirksamen Fahrreglern ermöglicht, sowie gewisse andere notwendige Spannungen auf der gesamten Anlage bereitstellt.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, das diese Darstellung kein Teil der FREMO-Normen ist, obwohl dieses Konzept durch Übergangsstücke kompatibel zur Ringleitung H0-Europa des FREMO ist und es bereits Betriebstellen und Ringleitungsteile gibt, die zusätzlich entsprechend ausgerüstet sind.
Die Erfahrungen mit der FREMO-Ringleitung
für das System H0-Europa sind die Grundlage dieser
Überlegungen.
Einige Nachteile (organisatorischer und beschaffungstechnischer
Art) dieser sollen durch den vorliegenden Entwurf vermieden werden,
gleichzeitig soll aber die Kompatibilität erhalten bleiben,
um einen gemeinsamen Betrieb zu ermöglichen.
Es werden zur Verbindung der einzelnen aktiven Elemente der
Ringleitung 25-polige Kabel mit je einem SUB-D-Stecker verwandt.
Diese sind einschließlich des Zubehörs (Kappen,
Verschraubungen etc.) überall zu beschaffen und relativ
preisgünstig. Die Pins sind 1:1 zu belegen. Ein solches
Kabel ist unter der Bezeichnung .............. handelsüblich,
jedoch auch leicht selbst herzustellen.
edes Kabel muß mindestens 3,0m lang sein. Die maximale
Länge sollte 10,0m nicht überschreiten. Jedes Mitglied
soll mindestens Kabel mit einer Länge vom 1,5 fachen
seiner gesamten Modullänge mitbringen, mindestens jedoch 3m.
Hierdurch soll eine gewisse Redundanz gewährleistet sein.
Zur Verlängerung der Kabel ohne Zwischenschaltung einer
Box (s.u.) sind sogenannte Gender-Changer zu benutzen.
edes Kabel sollte an beiden Enden mit dem Namen des
Eigentümers, der Länge, der Anzahl der vorhandenen
Adern und ggf. einem internen Ordnungsmerkmal versehen sein,
um Auf- und Abbau zu erleichtern.
werden mit zwei SUB-D Buchsen versehen. (Betriebsstellen mit einer größeren Länge an allen Übergängen zu normalen Endprofilen).Diese beiden Buchsen sind untereinander so verbunden, das die Gleichströme aller Farbregler jeweils vertauscht sind. (In der folgenden Übersicht "Steckerbelegung" sind das die Pins 1-10 bei denen jeweils A/B vertauscht werden müssen) Damit ist die Asymmetrie des Zweileiter-Gleichstromsystems ohne große Umstände zu berücksichtigen. (s.u.: Aufbau)
wird durch ein Kabel mit einem Amphenol- und einem SUB-D Stecker hergestellt. Der Übergang kann an jeder beliebigen Box oder Betriebstelle erfolgen. Ein solches Kabel ist auch nützlich, wenn der Besitzer alternativ mehrere Betriebstellen mitbringen und diese direkt an der FREMO-Ringleitung betreiben will. (siehe Steckerbelegung )
sollen die Ringleitung von einem zum anderen Ende durchführen.
(Möglichst durch ein langes separates Kabel und nicht durch
kurze Kabel mit Übergängen zwischen den einzelnen Sektionen)
Innerhalb der Betriebstelle sind die Adern für Telefon und
Streckenblock zu trennen und in geeigneter Weise zu schalten.
Abzweigmodule erhalten entsprechend den vorhandenen Strecken
weitere Buchsenpaare.
der SUB-D-stecker im Vergleich zu den Amphenolsteckern der FREMO-Ringleitung
SUB-D Amphenol Funktion 1 6 A Gleichstrom Regler "braun" 2 6 B Gleichstrom Regler "braun" 3 3 A Gleichstrom Regler "gelb" 4 3 B Gleichstrom Regler "gelb" 5 2 A Gleichstrom Regler "grau" 6 2 B Gleichstrom Regler "grau" 7 4 A Gleichstrom Regler "blau" 8 4 B Gleichstrom Regler "blau" 9 7 A Gleichstrom Regler "violett" 10 7 B Gleichstrom Regler "violett" 11 - - Blocksicherung * 12 - - Blocksicherung * 13 - - Blocksicherung * 14 - - Blocksicherung * 15 bleibt frei (24-adrige Kabel) 16 8 A Bleibt mit Bezug auf die FREMO-Ringleitung noch frei 17 8 B Bleibt mit Bezug auf die FREMO-Ringleitung noch frei 18 - - Telefon ** 19 - - Telefon ** 20 5 A Uhrtakt 21 5 B Uhrtakt 22 1 A Wechselstrom *** 23 1 A Wechselstrom *** 24 1 B Wechselstrom *** 25 1 B Wechselstrom **** kann notfalls entfallen (20 adrige Kabel)
Es muß ein Anfangspunkt definiert werden. Bei gleichzeitiger
Verwendung der alten Ringleitung ist der Anschluß an diese
als Anfang zu wählen.
Von dort ausgehend wird das Arrangement verkabelt.
Jede neu hinzukommende Box wird mittels einer (von den zwei
vorhandenen) Buchse an den fertigen Teil angeschlossen.
Welche dies jeweils ist, ist durch Prüfung, ob
FREMO-Norm 0.11 erfüllt ist,
festzustellen.
Es wird dabei folgende Vorgehensweise vorgeschlagen: