FREMOFreundeskreis Europäischer Modellbahner eV. |
20.09.99 |
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Handregler sind beim FREMO fast
ausschließlich in Betrieb. Sie ermöglichen es
dem Bediener immer nah am Geschehen zu sein, z.B. beim
Entkuppeln, oder sich einen Standort mit genügend
Übersicht zu wählen.
Er besteht aus einem kleinen, handlichen Gehäuse, in dem die
gesamte Schaltung untergebracht ist, und einem zwei bis drei Meter
langem, vieradrigem Anschlußkabel.
Der Anschluß an die Anlage oder die
Fremo-Ringleitung erfolgt
über Diodenbuchsen nach DIN 41524, Typ 4.
An die Pins 1 und 4 wird Wechselspannung von bis zu 20 Volt
angeschlossen, diese wird innerhalb des Reglers in geregelte
Gleichspannung umgewandelt und über die Pins 3 und 5 wieder
in die Anlage zurückgespeist.
Der Handregler hat einen Einschalter, einen Umschalter für den
Fahrtrichtungswechsel und ein Potentiometer für die
Geschwindigkeitskontrolle. Eine Leuchtdiode zeigt die
Betriebsbereitschaft an.
Eine ausführliche
Beschreibung
mit Schaltplan hat Armin Mühl zur Verfügung gestellt.
Für den Betrieb ist es sinnvoll, wenn man am Handregler
erkennen kann, in welcher Richtung sich das Fahrzeug bewegen
wird.
Es ist zu beachten, das sich die Fahrtrichtung bei
Gleichstrombetrieb auf das Gleis bezieht - nicht auf die
Triebfahrzeuge.
Technisch wird das durch die NEM 631
in Verbindung mit der
Norm 0.11 des Fremo geregelt, die bestimmt, daß
Pin 5 des Diodensteckers mit der näheren, vorderen und
Pin 3 mit der entfernteren, hinteren Schiene zu verbinden
sind. D.h. Buchsen auf der anderen Seite des Moduls, sind
gespiegelt anzuschließen, da ja von hinten betrachtet
die 'hintere' Schiene näher ist.
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Da die Verbindung Buchse / Schiene in den meisten
Fällen nicht direkt erfolgt, sondern über die
Ringleitung vermittelt wird, ist auf dem ganzen
Arrangement auf diese zwei spiegelbildlichen Varianten
Rücksicht zu nehmen. Wenn dieser Anschluß korrekt gemacht ist, soll der Fahrtrichtungsschalter des Handreglers immer in die Richtung zeigen, die der Fahrtrichtung des Fahrzeuges entspricht, wenn es an der jeweiligen Buchse vorbeifahren würde. (das muß nicht immer offensichtlich sein, z.B. bei U-förmigen Kurven kann der Regler am näheren Schenkel des U eingesteckt sein, während das Fahrzeug sich auf dem entfernteren Schenkel befindet.) |
Es ist möglich mit einigen elektronischen
Kenntnissen sich einen FREMO-Handregler einfach nach der
Beschreibung selbst zu bauen.
Fertige Regler oder Bausätze werden z.Zt. nicht angeboten.
Da inzwischen fast alle Fraktionen des FREMO auf ein Digitalsystem umgestiegen sind, werden die analogen Schaltungen bei uns kaum noch weiterentwickelt.
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